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Gesammelte Weisheiten!

Wer etwas will, findet Wege; wer etwas nicht will, Gründe.

 

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Die Vorbereitung auf die Bewerbung

Vor Ihnen liegt ein hartes Stück Arbeit. Sich zu bewerben kann ein Fulltime-Job sein. Und dies ist unabhängig von Ihrer jetzigen beruflichen Situation. Sie managen die vielfältigen Aufgaben der Jobsuche leichter, wenn Sie sich gut organisieren.

Sie können dazu unseren Leitfaden nutzen!

  1. Wie viel Zeit werde ich täglich in die Jobsuche investieren?
    Legen Sie sich einen konkreten Zeitplan zu und halten Sie sich möglichst genau an Ihre selbst gesteckten Ziele. 


  2. Wo stehe ich beruflich und wo will ich hin?
    Nur wer sich kennt und seine Stärken und natürlich auch Schwächen realistisch einschätzen kann, wird die Chancen im Arbeitsmarkt erkennen und sie für sich nutzen können. Entspricht das letzte Arbeitszeugnis Ihrer eigenen Einschätzung? Wo sind Schwächen, Stärken oder können Stärken im Beruf zu Schwächen werden? Lesen Sie dazu im Text -> Selbstmanagement


  3. Welche Bewerbungsstrategien kommen für mich in Frage?
    • schriftliche Bewerbung
    • Initiativbewerbung
    • telefonische Bewerbung
    • persönliche Vorsprachen
    • Online-Bewerbung
    • Gestaltung einer eigenen Bewerbungs-Homepage
       
  4. Wo suche ich nach offenen Stellen?
    • Stellenanzeigen in der regionalen und überregionalen Tages-/Fachpresse
    • Job-Börsen im Internet
    • Persönliche Kontakte (Bekannte, Verwandte, Gleichstellungsbeauftragte ...)
    • Industrieverbände, Kammern, Innungen, Wirtschaftsverbände von Stadt/Kommune und Landkreise
    • (private) Arbeitsvermittler
    • Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung
    • Vereine und soziale Einrichtungen, Bundesfreiwilligendienst
     
  5. Wie lese ich Stellenanzeigen? Beantworten Sie sich folgende Fragen:
    • Welche Firma steht hinter der Anzeige?
    • Welche Fähigkeiten und Qualifikationen werden gefordert?
    • Welche Leistungen bietet die Firma?
    • Wann soll die Stelle besetzt werden?
    • Eine seriöse Anzeige gibt in der Regel über die genannten Punkte ausführlich Auskunft und sagt Ihnen auch, in welcher Form Sie sich bewerben sollen.

Selbstmanagement - was ist das?

Das englische Verb "to manage" hat eine ganze Palette von Bedeutungen: führen oder lenken, etwas hinkriegen, steuern usw. und das kann man ja auch mit sich selbst machen. Sich selbst steuern, d.h. überlegen, reden  analysieren, handeln, Neues erproben. Wie der Kapitän, der sein Schiff auf Kurs hält, um den richtigen Hafen anzulaufen – auch bei hohem Seegang oder bei einer Flaute. Genau das ist gemeint mit "sich selbst managen": sich seinen Weg zu bahnen und dranzubleiben, auch wenn es mal klemmt. Das Steuer nicht aus der Hand zu geben und immer danach Ausschau zu halten, was man selber aus eigenen Kräften tun kann. Oder was man an sich selbst verändern und verbessern kann, um die Dinge mit mehr Energie und Spaß anzupacken. Das lohnt sich nicht nur, weil man dann leichter vorankommt, sondern auch, weil man so selber wächst und stärker wird.

Warum ? Weil Sie in Ihrem Kopf der eigene Chef/die eigene Chefin sind! Und damit haben Sie den größten Einfluss auf sich selbst.

Natürlich wurde und wird auch Ihr Leben, (genau so wie das aller anderen Menschen) durch verschiedene Faktoren gelenkt und geprägt. Diese Faktoren haben Ihre Entwicklung beeinflusst. Wir können diese Faktoren auch das Schicksal, den Zufall, die Umstände usw. nennen. Jeder dieser Faktoren fordert von Ihnen eine Reaktion und diese Reaktion können Sie selbst steuern. Die Faktoren können Sie sicher nicht verändern, aber Ihre Art und Weise, damit umzugehen.

Nachfolgende Schritte des Selbstmanagement helfen Ihnen, Ihre persönliche und berufliche Entwicklung besser zu gestalten.

Erster Schritt: Das Ziel

Zielfindung - Warum ist das so wichtig?
Darauf antworten wir mit einem Lieblingszitat:
Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.
(Seneca, römischer Philosoph)
Schon ganz schön alt, das Zitat, und immer noch topaktuell.

 

Zweiter Schritt: Die Stärken

Hier geht es darum, Ihre Stärken zu finden.
Kennen Sie Ihre Stärken? Und haben Sie die optimal eingesetzt?
Bei „Nein“, „Jein“ oder „Vielleicht“ sollten Sie sich selbst und Ihre Stärken besser kennenlernen.

Warum?
Stärken sind die Grundlage all Ihrer Aktivitäten und die Visitenkarte für einen neuen Job.

Wenn Sie Holz sägen wollen, brauchen Sie Kraft, also Stärke. Wenn Sie aus diesem Holz Bretter herstellen wollen, brauchen Sie handwerkliche Stärken. Wenn Sie die Bretter zu einem Haus zusammenfügen wollen, brauchen Sie Stärken auf dem Gebiet der Architektur, der Statik, der Organisation. Wenn Sie das Haus dann verkaufen wollen, brauchen Sie... (na, Sie wissen schon!)
Also: Stärken sind lebenswichtig. Von diesem lebenswichtigen Kapital hat jeder Mensch eine ganze Menge, jeder - auch Sie! Manches davon liegt brach, ist in Vergessenheit geraten oder ist Ihnen (noch) nicht bekannt. Also spielen Sie ein wenig Schatzgräber und entdecken und entwickeln Sie Ihre Stärken.

Wie geht das?
Es gibt dazu verschiedene Möglichkeiten. Eine stellen wir Ihnen hier in Kurzform vor: Nehmen Sie jetzt bitte 3 große Schreibblätter.

Schreiben Sie auf Blatt 1: Wer bin ich?
Schreiben Sie auf Blatt 2: Wie möchte ich sein?
Schreiben Sie auf Blatt ... (richtig ): Was soll geschehen?

Schreiben Sie einige Tage lang alles auf, was Ihnen dazu als Antwort einfällt. Lesen Sie das Geschriebene öfter durch. Wozu? Sie aktivieren Ihre Kräfte, auch die Ihnen gar nicht bewussten, und geben Ihren Gedanken immer neue Denkanstöße. Es geht darum, Ihr Unterbewusstsein und damit Ihre persönliche Steuerung in Schwung zu bringen. Ihr Unterbewusstsein arbeitet nach bestimmten Regeln und liefert Ihnen Gedanken, Erkenntnisse, Ideen, solange Sie nicht aufgeben. Ein Mensch hat immer eine Chance.
Sollten Ihnen selbst nicht so viele Stärken einfallen, fragen Sie einfach Ihre Familie und Ihre Freunde.

 

Dritter Schritt: Die Kräftekonzentration

Konzentrieren Sie Ihre Kräfte auf das Ziel. Hier ist angesagt, das Richtige zu tun, anstatt alle Dinge richtig zu tun.

Vierter Schritt: Die Aktivierung

Werden und bleiben Sie aktiv, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben. Wollen Sie mehr oder etwas Neues erreichen, dann können Sie sich ja getrost neue Ziele stecken. Jetzt wissen Sie, wie es geht.

Wenn es irgendwo hakt, Sie das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, Ihnen das alles zu theoretisch ist oder Sie sich einfach nur austauschen wollen, dann beziehen Sie andere Menschen ein. Das kann sowohl die private Unterstützung durch Lebenspartner, Freunde oder Bekannte als auch die fachliche Beratung und Strategieplanung z.B. Ihrer Agentur für Arbeit oder auch in Vereinen sein. Es gibt viele regionale Netzwerke die hilfreiche Informationen anbieten.

 

 Stand 28.01.2017